Das iPad

Mein Erfahrungenen mit dem iPad.

In dieser Blogserie werde ich über meine Erfahrungen mit dem iPad schreiben. Eigentlich
war ich total skeptisch gegenüber diesen Geräten. Was soll ich mit etwas abgestecktem
und teurem, wenn ich das alles und noch mehr in meinen Laptops habe? Die Hersteller
werben mit Mobilität und Leistung, und tatsächlich hat Apple einige Programme von
seinem hauptsystem auf die iOS Plattform portiert. Bemerkung : nur die Programme,
welche fuer Konsumenten gedacht sind.

Manche Leute behaupten, dass das iPad eine
eierlegende Wollmilchsau geworden ist, dass sie normale Computer nur noch selten
benutzen und fast alles nur noch über das iPad erledigen. Zumindest Privates.
Ich war schon immer gerne vernetzt und auf dem neusten Stand. Es musste nicht das
Beste sein, aber etwas, was ich gut benutzen Konnte.

Letztens sind die neuen iPad Modelle in den Handel gekommen, das bedeutet dass es
das alte Modell günstiger geben müsste. Also folgte aus dem genauerem Inspizieren der
Kauf. Zugegeben: die Einrichtung war sehr umständlich.
Man musste unbedingt eine Kreditkarte oder eine iTunes Karte parat haben um das Gerät
nutzen zu können. Die Skepsis und die Angst um einen Fehlkauf stieg.

Aber es kam am Ende anders als ich dachte: die Bedienung war butterweich und flüssig.
Apps luden nach der Einrichtung schnell und flüssig. Ich wollte wissen, wo die Grenzen
dieses Gerätes liegen. So war ich Zuhause am skypen, bloggen und chatten. Das ging
auch problemlos.

Wenn man viele Texte verfasst, wünscht man sich, Ideen gleich zu
notieren, damit man sie später nicht vergisst. Da ist das iPad sehr praktisch. Mit der
richtigen App kann man das sehr schnell und komfortabel erledigen. Auch das App
Angebot von Apple ist sehr vielfältig. So findet man jede mögliche Blogging App für das
iPad und wenn man kein Internet hat, kann man problemlos seine Einträge speichern, um
sie später zu veröffentlichen. Mit einem Modell mit Mobilfunkmodem kann man dies sehr
gut umgehen.
Die Mobilitätsanforderung wurde sehr gut erfüllt.

Die Leistung.

Die aktuellen Modelle des iPads sind sehr leistungsstark.

Flüssiges arbeiten (bloggen,
Präsentationen, Emails) ist kein großes Problem, auch photos kann man mit den
entsprechenden Zusatzprogrammen bis zu einem gewissen Maße bearbeiten. Gleiches
gilt für Filme. Lange Wartezeiten sind hier nicht einzuplanen.

Die Grenze der Möglichkeiten ist dann erreicht, wenn es anfängt komplex zu werden.
Beispiel Textverarbeitung: mit dem Programm Pages hat Apple eine sehr gute
Textverarbeitung auf den Markt gebracht. Sobald es aber um komplexe Layouts geht, oder
das richtige Einbinden eines Photos in einen Text, sollte man an den desktoppendanten
zurückkehren.
Gleiches gilt für das Bearbeiten von Photos. Ein Bild aufzupäppeln und ihm mehr Kontrast
zu verleihen ist ohne Probleme möglich. Wenn man dann aber ein Corporate Design
bearbeiten möchte, sollte man auch hier zur leistungsfähigeren pc Variante von Adobe Photoshop wechseln.

Diese Beispiele lassen sich jetzt mit Hilfe von anderen gebieten weiter fortführen.
Ausnahm bestätigen auch hier die Regel.

Die Ausstattung.

Das iPad Modell welches ich habe ist mit dem neuesten iOS, einer 5 megapixel Kamera
und einem mobilfunkmodem ausgestattet. Wie bei vielen anderen Produkten auch, variiert
die Ausstattung nach ausgewähltem Modell und selbstverständlich nach der Aktualität des
Produkts. Allgemeine Vergleiche zwischen einem iPad und einem Tablett mit Android sind
für mich nicht so logisch.

Ich finde, dass das design und das os Geschmacksache ist. En
bisschen wissen über die Produkte gehört meiner Meinung in der heutigen Welt einfach
dazu. Wer sich ein Produkt in der Preisklasse zulegt sollte wissen wofür er es verwenden
will.
Ich versuch den Unterschied zwischen Android und iOS so zu definieren: während bei Android sehr viel für freies arbeiten ausgelegt ist, gibt das Apple os die Arbeitsabläufe größtenteils vor. Gutes Beispiel ist das „teilen“ von Inhalten. Ich habe den Eindruck, dass das bei Android viel einfacher geht. So stehen bei den meisten Apps sehr viele Optionen zum Teilen zur Verfügung. Bei iOS findet man zwar öfters Facebook zum teilen, aber andere Wege zum veröffentlichen findet man meiner Meinung nach deutlich seltener.

Viele sind gut durchdacht, andere schränken die arbeitende Person meiner Meinung nach
ein, aber das ist wie gesagt meine Meinung.

Fazit. Lohnt es sich das iPad zu kaufen?

Ja tut es!
Apple hat da was feines erschaffen. Anfangs als riesiger iPod touch auf den Markt
geworfen, mauserte es sich zu einem tollem Gerät welches nicht nur gut aussieht, sondern
auch Spaß macht. Businessanwender werden die Kameras oder manche Spielereien nicht
brauchen, aber werden bestimmt mit der super Mobilität glücklich.

Trotzdem kann ich es nicht jedem empfehlen.
Menschen mit paranoiden Datenschutzansprüchen oder Menschen die mit dem Internet
nicht umgehen wollen oder können, sollten die Finger davon lassen. Dieses Gerät ist eine
datenschleuder. Facebook und google machens möglich.

Meine Meinung zum iOS ist immer noch zwiespältig. Das iPad ist das Tablett mit dem
besten Nutzungserlebnis, aber als handysystem ist es noch zu bevormundend und
einschränkend, daher werde ich auch weiterhin mit einem Android Smartphone unterwegs
sein, wohlwissend dass ich mit dem iPad eine klasse Alternative in der Tasche habe.

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